19.01.2012:
Debatte um Ladenöffnungszeiten gewinnt an Fahrt – F.D.P.-Hagen ist out
In einer gemeinsamen Pressemitteilung begrüssen der Hagener DGB und Ver.di die in NRW geführte Debatte um die Verkürzung der Ladenöffnungszeiten. Gemeinsam halten sie die Überprüfung der aktuellen Situation für dringend notwendig. Monika Grothe, Gewerkschaftssekretärin für den Handelsbereich in Südwestfalen unterstreicht vor allem das dringende Erfordernis im Interesse der Beschäftigten: „Die immer stärker ausufernden Öffnungszeiten führen sowohl zu gesundheitlichen Belastungen durch zunehmende Abend- und Nachtarbeit als auch zu schwierigen Bedingungen in der Familienorganisation und in sozialen Bereichen." Sie hofft auf vernünftige Entscheidungen in der weiteren politischen Beratung im Landtag und erwartet konkrete Verbesserungen für die Beschäftigten.
13.01.2012:
Recht auf Arbeit bei fairem Lohn und ein gutes Leben in Hagen - Klausur der DGB-Erwerbslosen
„Aktiv-Erwerbslos" schon der Name des DGB-Arbeitskreises macht deutlich, dass sie auch 2012 aktiv ihre Forderungen einbringen wollen. Das ist ein Fazit einer Klausurtagung vom vergangenen Wochenende. Die Mitglieder des Arbeitskreises kommen aus verschiedenen Gewerkschaften und wenden sich gegen die Ausgrenzung von Menschen von guter Arbeit und gutem Leben. Sie wollen sich einbringen und neue Formen von Kümmern, Solidarität und Gegenwehr anstoßen und gemeinsam mit anderen weiter entwickeln.
12.01.2012:
Vorschläge des CDU-Generalsekretärs für Hagen aufgreifen
Der Hagener DGB würde einen ernsthaften Sinneswandel in der CDU mit Freude begrüßen, so der Gewerkschaftsbund zu den Medienberichten über den Neujahrsempfang der Christdemokraten im Hagener Norden. Dort, so wird berichtet, hat Generalsekretär Wittke unter anderem eine stärkere Verantwortung des Bundes für die klammen Kommunen in NRW eingefordert hat.
11.01.2012:
"Arabellion" im AllerWeltHaus
Auch die zweite Veranstaltung in Reihe „Frühling in Nahen Osten" war gut besucht. Diesmal waren die Hagener VHS, das Allerwelthaus und der DGB-Hagen Veranstalter. Der eingeladene Redakteur der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden" Jürgen Nieth informierte umfangreich und hintergründig über die Entwicklungen in den arabischen Ländern. Im Zentrum standen dabei Ägypten, Tunesien und Lybien. Dabei wurde deutlich, dass es in den Ländern vor allem die Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und Demokratie waren, die die Menschen auf die Straßen gebracht hatten.
06.01.2012:
DGB Hagen bleibt beim entschiedenen Nein zur Rente mit 67 Jahren
Die Einführung der Rente mit 67 Jahren stößt weiterhin auf deutliche Kritik bei den Hagener Gewerkschaften. In Hagen, so der DGB, liegt die offizielle Zahl der Erwerbslosen zwischen 50 und 65 Jahren bei fast einem Drittel. Bundesweit sind gerade einmal ein Viertel der Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Allein vor diesem Hintergrund mutet die Einführung längerer Lebensarbeitszeit an wie absurdes Theater, meint der DGB.
03.01.2012:
Statistiken bleiben im schöngefärbten Gewand
Die zwischenzeitliche kritische Debatte um die Arbeitsmarktstatistiken wird auch zum Ende des Jahres nicht ernsthaft von der Agentur für Arbeit in ihrer öffentlichen Bericht-erstattung aufgegriffen. Nach wie vor wird nicht die so genannte Unterbeschäftigung dargestellt, sondern es bleibt bei unvollständigen Zahlen
30.12.2011:
Wenn es besser werden soll - muss es anders werden!
Diese Botschaft gibt der Hagener DGB für 2012 heraus. Für die Hagener Gewerkschaften war das Jahr 2011 von vielen Widersprüchen geprägt. Einerseits blieb die regionale Wirtschaft relativ robust und viele Unternehmen schrieben gute Zahlen. Die Zahl der Erwerbslosen ist zurück gegangen und die auslaufenden Konjunkturprogramme haben die städttische Lage einigermaßen entspannt. Somit bliebenen die Wirkungen der beschlossenen Kürzungsprogramme einigermaßen moderat. Andererseits sind die Auswirkungen der so genannten Schuldenkrise bestenfalls verschoben, die abnehmende Zahl der Erwerbslosen vor allem dem Aufbau prekärer Beschäftigungsverhältnisse geschuldet und die politischen Zeichen auf anstehende neuerliche Kürzungen im kommunalen Haushalt sind unübersehbar.
23.12.2011:
Kritische Anmerkungen zum Grußwort des Oberbürgermeisters
Das diesjährige Grußwort von Oberbürgermeister Dehm schlägt einen weiten Bogen über die Katastrophe in Fukushima, den arabischen Frühling, die Entwicklungen um den Euro und die Währungsstabilität in vielen Ländern der Welt bis in die konkrete Situation in unserer Stadt. Auch der DGB in Hagen sieht viele Zusammenhänge in dieser Zeit. Die Gewerkschaften würden gern die Zeichen auf eine positive Zukunft setzen und ziehen aus diesem Grund andere Schlüsse. Weltweit, in Europe, in Deutschland, in NRW, bis in die eigene Stadt gehören die Herausforderungen für bessere Perspektiven ins Zentrum. Dabei gilt es vor allem die Ausgangslagen genauer zu klären.