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Aktuell

14.05.2012:
Hoffnung auf gute Politik für ArbeitnehmerInnen
Das Ergebnis der NRW-Wahl bietet für den DGB der Stadt gute Möglichkeiten für die Umsetzung der Wahlaussagen von SPD und Grünen. „Wenn wir die Wahlaussagen von SPD und Grünen zugrunde legen, können die kommenden 5 Jahre wichtige Beiträge für gute Arbeit, gute Bildung und gutes Leben in NRW auf den Weg bringen. Wir gratulieren dazu und hoffen nun auf zügige weitere Schritte, die vor allem dazu beitragen prekäre Arbeit zurück zu drängen, die Bildungs- und Schulpolitik voran zu bringen und die Kommunen im Kampf um eine erfolgreiche Finanzpolitik zu unterstützen", meint Jochen Marquardt vom Hagener DGB.

09.05.2012:
Schuldenbremse - Segen oder Fluch ?
Kaum 30 Hagener nutzten die Gelegenheit sich über die Schuldenbremse zu informieren. Eingeladen in die Villa Post hatten der DGB, die VHS und Arbeit und Leben. Als Referent informierte Dr. Kai Eicker-Wolf, Sekretär für Wirtschaftspolitik beim DGB in Hessen die Rahmenbedingungen und Anforderungen der Schuldenbremse. Ab 2020 soll sie die Spar- und Kürzungspolitik in Bund, Länder und Gemeinden per Grundgesetz manifestieren. Für Eicker-Wolf ein fragwürdiger Ansatz, weil nachweislich nicht die Ausgabenpolitik der vergangenen Jahrzehnte verantwortlich für die aktuelle Verschuldung der öffentlichen Haushalte verantwortlich sei. Anhand prägnanter Folien wies der Referent nach, dass es in erster Linie die Einnahmeverluste durch immense Steuererleichterungen waren, die die Defizite verursacht haben.

08.05.2012:
"Wählen gehen": Wahlaufruf zur Landtagswahl in NRW
Für den Hagener Gewerkschaftsbund ist klar: Wer mitentscheiden will über die politische Zukunft des Landes muss wählen gehen. Deshalb ruft der örtliche DGB alle Hagener auf, am kommenden Sonntag über die künftige politische Zusammensetzung des Landtages mit zu entscheiden und das Wahlrecht zu nutzen. Eine Wahlempfehlung gibt der DGB nicht. Allerdings möchte er klare Akzente setzen. Dazu formulieren die Gewerkschaften vier zentrale Punkte als Wahlhilfe:

04.05.2012:
Pro Toleranz und Miteinander statt "ProNRW"
Aktuell macht die rechtspopulistische Partei „Pro NRW“ in ihrer Wahlkampftour vor vielen Moscheen in NRW Halt, um dort mit ihren islamfeindlichen Karikaturen zu provozieren. Diese Provokation ist auch in Hagen am 7. Mai um 17.00 Uhr in unmittelbarer Nähe der beiden Moscheen auf der Körnerstr. geplant. Wir werden uns aber nicht provozieren lassen, sondern nehmen diesen Besuch zum Anlass sich von Vertretern des Bildungs‐ und Kulturvereins und der islamisch‐kurdischen Gemeinde über ihre Arbeit näher zu informieren, um anschließend gemeinsam weitere Wege für ein gutes Miteinander zu suchen und zu finden.

04.05.2012:
„ProNRW" am 07. Mai die Stimme nehmen
Am 07. Mai wird die selbsternannte Bürgerbewegung "Pro NRW" eine Kundgebung in Hagen abhalten. Die DGB-Jugend ruft zu Protesten gegen die rechtspopulistische und rassistische Partei auf! "Rassisten haben in Hagen keinen Platz, ihnen muss entschieden entgegen getreten werden", so Tim Ackermann, DGB-Jugendbildungsreferent in Hagen.

02.05.2012:
Arbeitsmarkt bleibt für die Meisten prekär
Auch die April-Zahlen bieten dem Hagener DGB keinen Grund zur Freude. Nach wie vor ist die Arbeitsmarktentwicklung von vielen Unsicherheiten gekennzeichnet und vor allem in er-heblichen Umfang von prekären Beschäftigungsverhältnissen geprägt. Statistisch verweist der DGB darauf, dass die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Be-schäftigten nach der Krise in 2008 zum Ende 2011 immer noch rund 150 weniger Arbeitsplät-ze in der Stadt aufweist. Zudem ist die Teilzeit um über 8 Prozent angestiegen und die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze um 2,1 Prozent gesunken. Vor allem der neuerliche Zuwachs von über 10 Prozent in Leiharbeit in den vergangenen Jahren ist für den DGB eine ungute Ent-wicklung.

27.04.2012:
DGB bleibt beim Nein zur Kürzungspolitik in Hagen
Die neuerliche Debatte um weitere Kürzungen in Hagen stoßen auf deutlichen Widerspruch bei den Hagener Gewerkschaften. Bereits die bisherigen Maßnahmen zur Konsolidierung der Stadtfinanzen haben keine Besserung der Situation gebracht. Anstatt daraus vernünftige Schlüsse zu ziehen, wird die Dosis der falschen Medikamentation erhöht. Diese Entwicklung verschlechtert nicht nur die Lebensbedingungen für viele Menschen, sie ist für den DGB auch wirtschafts- und haushaltspolitisch völlig falsch. Für DGB-Vorsitzenden Jochen Marquardt geht es immer mehr an die Substanz der Lebensadern der Stadt.

19.04.2012:
Jobcenter gibt Mittel für Eingliederung nicht aus
Das Jobcenter, die gemeinsame Einrichtung von Arbeitsagentur und der Kommune zur Betreuung Langzeitarbeitsloser (Hartz IV), hat im letzten Jahr erhebliche Mittel zur Eingliederung nicht ausgegeben. Nach Berechnungen des Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hat das Jobcenter in Hagen nur eine Ausschöpfungsquote der zugewiesenen Mittel für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" von 81,1 Prozent erreicht. Dem Jobcenter waren gemäß Bundeshaushalt und Eingliederungsmittel-Verordnung 2011 insgesamt 17,1 Millionen Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" zugewiesen worden. Ausgegeben wurden insgesamt nur 13,9 Millionen Euro, 3,2 Millionen Euro weniger als zugewiesen.