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Buchtipps

Hier stellen wir Bücher vor, die uns lesenswert erscheinen.


Heinz J. Bontrup: Arbeit, Kapital und Staat

Seit Jahren beherrscht eine neoliberale Wirtschaftspolitik die politische Debatte in Deutschland. Prof. Dr. Heinz J. Bontrup geht in seinem Buch nicht nur auf aktuelle Diskussionen ein, sondern beschreibt Ursachen und Rahmenbedingungen. Ausgehend von der Rolle der Arbeit bis zu den Entscheidungsprozessen in Wirtschaft und Politik verlässt er die Oberflächenbearbeitung und kommt zu notwendigen Alternativen. Im Zentrum steht dabei die Forderung nach Mitbestimmung in einer demokratisch organisierten Wirtschaft. Die Frankfurter Rundschau empfiehlt das Buch u.a. mit den Worten „Sie werden mit reichlich Erkenntnisgewinn und Argumentationskompetenz belohnt.“


Rudolf Hickel: Kassensturz

Der Bremer Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel formuliert in seinem lesenswerten Buch „Kassensturz“ sieben Gründe für eine andere Wirtschaftspolitik. Wer sich nicht mit den stetigen Erklärungsversuchen für die Erfordernisse der neoliberalen Politik zufrieden geben will, sollte das Buch lesen, um andere Argumente kennen zu lernen. Hickels Argumente werfen wichtige Fragen auf und helfen bei der Bestimmung eigener Positionen für die politische Debatte.


Joachim Jahnke: Falsch globalisiert

Sie muss als Erklärungsmuster mittlerweile für alles mögliche herhalten. „Die Globalisierung“, Joachim Jahnke stellt nicht die Globalisierung als internationale und nationale Herausforderung in Frage, sondern setzt sich in seinem Buch mit der Art und Weise auseinander. Für seinen Titel „Falsch globalisiert“ findet er viele und sehr bedenkenswerte Argumente.


Michael Kittner: Arbeitskampf: Geschichte, Recht, Gegenwart

Eine umfangreiche Berichterstattung über die Arbeitskämpfe der Weltgeschichte bis zu aktuellen Erfahrungen werden in dem Buch von Michael Kittner dargestellt und aufgearbeitet. Bereits im Jahr 1155 von Chr. Kämpften Grabstättenarbeiter unter Ramses III um ihre Lebensrechte. Bis in die aktuelle Zeit scheint es ohne die Bereitschaft der offensiven Auseinandersetzung für politische und ökonomische Rechte nicht zu gehen. Im Buch werden die Arbeitskämpfe dargestellt und stehen somit zu lohnenden Lektüre zur Verfügung.


Albrecht Müller: Machtwahn

Mit seinem Buch „Die Reformlüge“ hat sich der Autor und ehemalige Wahlkampfmanager von Willy Brandt in die politische Debatte um die Agenda 2010 zu Wort gemeldet. Mit „Machtwahn“ vertieft er die Analyse der Auswirkungen in umfassender Art und Weise. Er setzt sich u.a. mit dem demografischen Wandel auseinander und beleuchtet eindrucksvoll die Rolle der Medien zur Etablierung neoliberaler Politikausrichtung. Gemeinsam mit Dr. Wolfgang Lieb betreibt er die „Nachdenkseiten“.